Angebots-Annahmeverfahren

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Angebots-Annahmeverfahren

Was ist ein Angebots-Annahmeverfahren?

Bei der Beurkundung eines Immobilienkaufs wie z.B. einer Pflegeimmobilie gibt es zwei unterschiedliche  Abwicklungsmöglichkeiten.

Das gängige Verfahren ist, das sich sowohl der Käufer als auch der Verkäufer auf einen gemeinsamen Notar zur Beurkundung einigen und auch in einem gemeinsamen Termin den Kaufvertrag schließen. Ist eine gemeinsame Beurkundung beim selben Notar und Termin (z.B. durch räumlichen Entfernung von Käufer und Verkäufer) nicht möglich, gibt es die Möglichkeit des sogenannten Angebots-Annahmeverfahrens.

Beim Angebots-Annahmeverfahren wählen Käufer und Verkäufer jeweils einen eigenen Notar. In der Regel unterbreitet dann der Käufer dem Verkäufer ein sogenanntes, zeitlich befristetes, notarielles (rechtsverbindliches) Kaufangebot für die zu erwerbende Immobilie.

Dieses Kaufangebot wird mit einem sogenannten Kaufvertragsangebot beurkundet. Das Kaufvertragsangebot entspricht inhaltlich, bis auf die einleitenden Seiten, in denen beschrieben wird, dass es sich um ein Kaufvertragsangebot handelt, dem Kaufvertrag bei einer gemeinsamen Beurkundung.

Der Verkäufer der Immobilie nimmt dann anschließend beim Notar seiner Wahl in der vorgegebenen Angebotsfrist das Kaufvertragsangebot an. Mit der Kaufvertragsannahme wird der Kauf rechtswirksam.

Grundsätzlich ist im Angebotsannahmeverfahren auch eine umgekehrte Abwicklung möglich.

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