Glossar

Erfahrungen & Bewertungen zu WirtschaftsHaus Unternehmensgruppe

Vom Bauträger über die Rendite zum Teileigentum

Ob Inflation, Kapitalanlage, AfA oder Mietsicherheit. Wenn Sie sich für Kapitalanlagen interessieren werden Sie immer wieder über erklärungsbedürftige Begrifflichkeit stolpern. Hier finden Sie einen Überblick der wichtigsten Begriffe.

A wie Agio oder Ausschüttungsverfahren

AfA Als Absetzung für Abnutzungen (kurz AfA) wird die steuerrechtlich zu ermittelnde Wertminderung von Anlagevermögen bezeichnet. Die Absetzung für Abnutzung wird geprägt durch das Einkommensteuergesetz, das diesen Begriff synonym zur Abschreibung verwendet, die in der Betriebswirtschaft gebräuchlich ist. Die Höhe der Abschreibung ist abhängig wie z. B.: Gebäudealter, Grundstücksanteil bzw. Erbbaurecht, Außenanlagen oder auch erworbenem Inventar.
Agio Agio ist die Gebühr, die Anleger beim Erwerb von Fondsanteilen zahlen. Sie dient zur Deckung der beim Absatz von Fondsanteilen entstehenden Kosten. Beim Kauf von Pflegeimmobilien wird kein Agio erhoben, da es sich um einen klassischen Immobilienerwerb handelt.
Angebots- annahmeverfahren Das Angebotsannahmeverfahren beschreibt eine Beurkundungsform bei dem beide Parteien -Käufer und Verkäufer- bei ihrem jeweils eigenen Notar den Kaufvertrag schließen. Dieses Verfahren wird zumeist angewendet, wenn der Käufer weit vom zentral eingesetzten Notar wohnt und/oder bei seinem örtlichen Notar beurkunden möchte.
Anlageobjekt Für Anleger kommen als Anlageobjekte generell alle Finanzprodukte und Finanzinstrumente in Betracht, die Wertsteigerung (Bei Niedrigzinsphasen auch nur Werterhalt) und/oder eine Rendite (wie Zinsen, Dividende oder Mietzins) bieten. Neben klassischen Finanz- oder Versicherungsprodukten können das auch Beteiligungskapital an Unternehmen (AIF's, Private Placement oder Private Equity) bis hin zu Mezzanine-Kapital (etwa Nachrangdarlehen), Commodities, Schmuck oder Kunstwerke sein. Am nachgefragtesten sind derzeit als Anlageobjekte Rendite-Immobilien, weil sie Werterhalt und Rendite versprechen.
Ausschüttung Ausschüttungen sind die Erträge, die nach Abzug von Kosten und Liquiditätsreserven an die Eigentümer im Verhältnis ihrer Fläche ausgezahlt werden.

B wie Barrierefrei oder Betreiber

Barrierearm Barrierearm ist anders als barrierefrei kein gesetzlich definierter Begriff, vielmehr wurde der Begriff barrierearm im Rahmen einer Forschungsarbeit der Fachhochschule Heidelberg im Jahr 2001 eingeführt. Die Fachwelt hat sich diesen Begriff relativ schnell zu eigen gemacht. Barrierearme Anpassungen wurden dabei als „Bündel an Maßnahmen zur Barrierereduzierung im Bestand zur Erhöhung der Gebrauchstauglichkeit von Wohnungen“ definiert.
Barrierefrei Das deutsche Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen in § 4 besagt: Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.
Beitrittserklärung Die Beitrittserklärung ist der Zeichnungsschein als Anlage des Emissionsprospekts. Mit Annahme der Beitrittserklärung bzw. des Zeichnungsscheins und der schriftlichen Bestätigung durch die Gesellschaft oder den Bevollmächtigten wird die Beteiligung wirksam.
Bauträger Ein Bauträger ist ein Unternehmen, das Wohn- und Gewerbeimmobilien zum gewerbsmäßigen Vertrieb erstellt. Der Bauträger verschafft dem Erwerber das Eigentum am Grundstück und dem darauf erstellten Gebäude. Der Bauträger baut mit eigenem bzw. finanziertem Geld auf eigenes Risiko. Nach Verkauf einer Einheit erhält er Abschläge vom Käufer auf bereits erbrachte Leistungen (Grundstückskauf, Erstellung des Rohbaus etc.) nach strengen Auflagen des Gesetzgebers und der Makler- und Bauträgerverordnung.
Bauunternehmer Der Bauunternehmer erbringt auf fremden Grundstück eine Bauleistung und erhält dafür Abschlagszahlungen vom Kunden, die sich am Baustand orientieren. Wesentlicher Aspekt eines Bauunternehmers, der auch als Generalunternehmer oder Generalübernehmer tätig werden kann, ist, dass er auf einem Grundstück baut, welches dem Auftraggeber bereits gehört. Da hier kein Grundeigentum übertragen wird, sind diese Verträge - im Gegensatz zum Bauträgervertrag - nicht notariell beurkundungspflichtig, sondern werden in der Regel privatschriftlich geschlossen.
Bedarf Der Bedarf bezeichnet das Verlangen nach bestimmten Wirtschaftsgütern, wie Pflegeimmobilien oder Dienstleistungen zur Bedürfnisbefriedigung. Durch empirische Bedarfsanalysen wird der Bedarf an diesen Wirtschaftsgütern an einem Standort oder in einer Region überprüft. Erst wenn Bedarf herrscht und mit Kaufkraft einhergeht, kann von Nachfrage gesprochen werden. (Ablauf: Bedürfnis-Bedarf-Nachfrage-Nutzen-Kaufakt)
Betreiber Als Betreiber wird der Mieter bzw. Pächter der jeweiligen Immobilie bezeichnet, dessen Unternehmensgegenstand der Betrieb der Einrichtung ist. Man unterscheidet dabei grundsätzlich drei verschiedene Arten von Betreibern: 1. Betreiber mit öffentlich-rechtlicher Rechtsform 2. Freigemeinnützige Betreiber 3. Private Betreiber
Bevorzugtes Belegungsrecht Als bevorzugtes Belegungsrecht wird ein Rechtsanspruch bezeichnet, den der Betreiber eines Pflegeheimes oder einer Pflegeimmobilie dem Eigentümer selbst oder seinem Verwandtem i.d.R. begrenzt auf Verwandte ersten Grades, im Fall einer gegebenen Pflegebedürftigkeit schnellst möglich einen Platz in der betreffenden Einrichtung einräumt. Die Ausgestaltung dieses Rechts kann sich in manchen Fällen auf alle vom Betreiber betriebenen Immobilien erstrecken.

D wie Demographischer Wandel

Demographischer Wandel Der demografische Wandel zeigt die Veränderungen in der Bevölkerungsentwicklung anhand: -der Altersstruktur der Bevölkerung, -dem quantitativen Verhältnis von Männern und Frauen, -den Anteilen von Inländern, Ausländern und Eingebürgerten an der Bevölkerung, -der Geburten- und Sterbefallentwicklung, -den Zuzügen und Fortzügen.

E wie Energieeffizienz oder Ersteinrichtung

Energieeffizienz Die Energieeffizienzklassen (ab 2010 A+++ bis G) sind eine Bewertungsskala für das europäische Energie-Label , die zur Förderung des Absatzes von besonders energiesparenden Wirtschaftsgütern in der EU dient. Die Bewertungsskala mit 10 Klassen gibt über den Energiebedarf (Strom oder andere Energieträger) und über zusätzliche Nutzungseigenschaften der Immobilie Auskunft.
Erbschaftssteuer Grundbesitz Die Erbschaftssteuer bei Grundbesitz ist sehr komplex und von diversen Gesetzen und Regelungen bestimmt. Der jeweilige Verkehrswert einer Liegenschaft ist Bemessungsgrundlage für die Erbschaftssteuer. Der Marktwert, der bei einem eventuellen Verkauf erzielt werden könnte ist bindend, nicht der anfangs gezahlte Kaufpreis der Immobilie. Für vermieteten Wohnraum und selbst genutzten Wohnraum gelten Sonderregelungen und ein verminderter Wertansatz.
Ersteinrichtung Der Objekteigentümer, Bauträger oder Initiator stellt dem Betreiber eine Ersteinrichtung bereit, die der er für den Betrieb der Pflegeinrichtung benötigt. Diese Einrichtung ist als Inventar im Kaufpreis ausgewiesen.

F wie Finanzierungsplan oder Fremdkapital

Finanzierungsplan Zusammenfassende Darstellung von Mittelherkunft und -verwendung
Fremdkapital Darlehen oder Kredite, die der Fondsgesellschaft ergänzend zum Eigenkapital zur Verfügung gestellt werden

G wie Gemeinschaftseigentum oder Grundbuch

Gemeinschaftseigentum Als Gemeinschaftseigentum werden im deutschen Wohnungseigentumsrecht das Grundstück sowie Teile, Anlagen und Einrichtungen des Gebäudes, die nicht im Sondereigentum oder im Eigentum eines Dritten stehen, bezeichnet (§ 1 Abs. 5Wohnungseigentumsgesetz, WEG). Dazu gehören alle Dinge, die für den Bestand und die Sicherheit des Gebäudes erforderlich sind: wie z. B. Außenwände, Dach, Fundament, Treppenhaus, Fenster und Eingangstüren. Außerdem auch Anlagen und Einrichtungen, die dem gemeinschaftlichen Gebrauch der Wohnungseigentümer dienen, z. B. Zentralheizung, Strom-, Wasser- und Gasleitungen.
Generationenvertrag Ungeschriebener Vertrag im Rahmen des Umlagesystems einer Rentenversicherung. Er besteht darin, dass die in der Gegenwart aktive Generation die zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Rentner über ihre Beitragszahlungen finanziert, wofür sie dann selbst in Zukunft durch die dann Aktiven unterstützt wird.
Grundbuch Das Grundbuch ist ein amtliches öffentliches Register, in welchem die Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, die hieran bestehenden Eigentumsverhältnisse und die damit verbundenen Belastungen mit (in der Regel) konstitutiver Wirkung verzeichnet sind. Auch mit dem Eigentum verbundene Rechte können hier vermerkt werden.

I wie Inflation oder IRR

Inflation Über mehrere Perioden anhaltender Anstieg des Preisniveaus. Kennzeichnend für eine Inflation sind Preissteigerungen in fast allen Güterkategorien und ein daraus folgender, allgemeiner Kaufkraftverlust des Geldes. Preisveränderungen bei lediglich einzelnen Gütern bedeuten dagegen keine Inflation. Zur Messung der Inflation werden ausgewählte Preisindizes herangezogen. Unter ihnen ist der Preisindex für die Lebenshaltungskosten der bekannteste.
IRR – Internal Rate of Return Die interne Zinsfußmethode ist eine finanzmathematische Methode, um die Wirtschaftlichkeit einer Investition zu überprüfen.
Immobilie In der Rechts- und Wirtschaftssprache werden Immobilien (lateinisch im-mobilis „unbeweglich“) als ein unbewegliches Sachgut“ bezeichnet. Bei diesem kann es sich um ein Grundstück, grundstücksgleiches Recht oder ein Bauwerk handeln. Unterschieden wird im Zweck zwischen Wohnimmobilien, Pflegeimmobilien oder Gewerbeimmobilien, in der Bauart (Neubau, Altbau) und Zustand (Neu, saniert, unsaniert)
Investition Langfristige Bindung finanzieller Mittel in materiellen oder in immateriellen Vermögensgegenständen. Nach Art des Investitionsobjekts lassen sich folgende Investitionen unterscheiden: Realinvestition oder Sachinvestition (z.B. Immobilien, Maschinen), immaterielle Investition (z.B. Software, Patente) und Finanzinvestition. (z.B. Beteiligungen, Forderungen).

K wie Kapitalanlage oder KfW 55 / 70

Kapitalanlage Eine Kapitalanlage ist eine Geldanlage in verschiedenste Wirtschaftsgütern, z. B.: Seniorenimmobilien, Pflegeimmobilien oder Altenwohnungen. Durch das eingesetzte Vermögen und die Verzinsung werden Gewinne erzielt. Kapitalanlagen können kurzfristig oder langfristig abgeschlossen werden.
KfW 55 / 70 Für die Sanierung oder den Bau mit KfW-Förderung gelten folgende KfW-Effizienzhaus-Standards: KfW 55, 70, 85, 100, 115 und KfW-Effizienzhaus Denkmal. Dabei gilt: Je kleiner die Zahl, desto niedriger und besser das Energieniveau. Ein KfW-Effizienzhaus 85 benötigt 85 % der Energie des vergleichbaren Referenzgebäudes nach EnEV, ein KfW-Effizienzhaus 55 sogar nur 55 %. Gemessen wird die energetische Qualität dabei anhand der Referenzgrößen Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust.

G wie Geldanlage

Geldanlage Investition von Geldbeträgen zu anderen als Verbrauchszwecken in Geldanlagen (Nominalanlagen) in Form von z. B. Sparkonten, festverzinslichen Wertpapieren, Sachwerten in Form von Beteiligungen oder Grundstücken.

L wie Leerstand oder Liquidität

Lebensversicherung Versicherung, die biometrische Risiken wie Tod oder Invalidität absichert oder der privaten Altersvorsorge dient. Es wird zwischen Risiko-, Kapitalbildender-, und Fondsgebundener Lebensversicherung unterschieden. Nur die beiden letztgenannten dienen der Altersvorsorge, wobei die derzeitigen Zinsen am Kapitalmarkt und die Volatilitäten am Aktienmarkt kaum Kapitalverzinsung zu lassen.
Leerstand Leerstand ist ein Begriff für nicht vermietete bzw. nicht belegte Einheiten. Bei Pflegeheimen wird dieser zumeist prozentual auf das Jahr angegeben. Bei einem voll belegten Pflegeheim geht man durch Bewohnerwechsel von einem Leerstand in Höhe von 5% aus.
Leistungsbilanz Die Leistungsbilanz zeichnet alle Leistungstransaktionen in einem bestimmten Zeitraum auf, wie z. B. Ausschüttungen, Miet- oder Pachteinnahmen und stellt sie dem tatsächlich erzielten Ergebnis gegenüber.
Liquidität Die Liquidität ist die Fähigkeit eines Wirtschaftssubjekts, seine fälligen Verbindlichkeiten jederzeit (fristgerecht) und uneingeschränkt begleichen zu können. Sie bezeichnet deshalb auch die Verfügbarkeit über genügend Zahlungsmittel. Neben dieser Verfügbarkeit muss aber auch ein Tauschpartner gefunden werden, welcher die gewünschte Transaktion gegen Geld abwickelt.

M wie MaBV oder Mikrolage

MaBV Die MaBV (Maklerbauträgerverordnung) ist die Verordnung über die Pflichten der Makler, Darlehensvermittler, Bauträger und Baubetreuer.
Makrolage Die Lage gilt als wichtigstes Kriterium den Standort einer Immobilie einzuschätzen und bei der Bewertung zu helfen. Die Makrolage charakterisiert die räumliche Lage des Objektes mit Bezug auf Infrastruktur, großräumige Umgebung, die Stadt und die Region. Hierzu zählen auch z. B. Verkehrsanbindung, Einkaufsmöglichkeiten, Nähe zur (Groß-, Mittel-, Klein-) Stadt oder ländliche Gebiete und Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.
Mietrendite Die Rendite einer Mietimmobilie bezeichnet man als Mietrendite. Das ist die Rendite, die der Vermieter aus dem Ertragswert vermieteter Immobilien erzielt. Will man die Rendite der Mieteinnahmen berechnen, hilft eine einfache Formel dabei, einen Überblick zu erhalten. Rendite Mieteinnahmen = (Jahresmiete * 100) / Kaufpreis
Mietsicherheit Die Mietsicherheit, umgangssprachlich Mietkaution, ist die Leistung eines Geldbetrages durch den Mieter an seinen Vermieter zur Sicherung der aus dem Mietverhältnis herrührenden Forderungen des Vermieters (Miete, Nebenkosten und Reparaturleistungen bei Beendigung des Mietverhältnisses, Nutzungsentschädigung, Schadensersatz, Prozesskostenerstattungsansprüche).
Mikrolage Die Mikrolage beschreibt den Charakter der näheren Umgebung des Objektes, wie die anliegenden Straßen, die Nachbarschaft, das Viertel. Weitere Messungsparameter sind die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und Taktzeiten, Immissionsbelastung, Himmelsrichtung und zukünftige Entwicklung der Lage.

P wie Performance oder Pflegeheim

Performance Gibt die prozentuale Wertentwicklung eines Investments während eines bestimmten Zeitraums wieder. Dabei sollte stets die langfristige Performance von mehreren Jahren betrachtet werden, da diese aussagekräftiger ist.
Pflegebedürftigkeit Der Begriff Pflegebedürftigkeit ist nach dem gesetzlichen Regelwerk der Pflegeversicherung §§ 14 und 15 SGB XI festgelegt. Pflegebedürftig sind demnach alle Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung regelmäßige Tätigkeiten im Alltag wie die Aufnahme von Nahrung, hauswirtschaftliche Versorgung, Körperpflege usw. für voraussichtlich mindestens 6 Monate nicht mehr selbstständig verrichten können.
Pflegeheim In Pflegeheimen, oder auch Pflegeeinrichtung, Pflegeappartement, Seniorenheim, Altenheim oder Seniorenimmobilie genannt, werden pflegebedürftige Menschen untergebracht, die aufgrund ihres Alters, einer Schwerbehinderung oder einer chronischen Krankheit nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu versorgen. Ist eine ausreichende Betreuung durch Angehörige nicht gewährleistet, übernehmen professionelle Pflegekräfte die Verantwortung und Versorgung der Pflegebedürftigen. Pflegeheime werden kommunal oder überregional betrieben.
Pflegeimmobilien Gebäude, die der Unterbringung, Betreuung und Pflege von Menschen dient, die nicht in der Lage sind einen uneingeschränkt selbständigen Haushalt zu führen oder der Unterstützung durch angepasste Gebäudestrukturen und Pflege bedürfen. Pflegeimmobilien können wie Wohneigentum im WEG aufgeteilt werden und gehören zu einem staatlichen oder privaten Pflegeheim. Der Eigentümer vermietet die Immobilie nicht an den Bewohner, sondern an den Betreiber der Pflegeeinrichtung. Daraus ergeben sich für den Anleger zahlreiche Vorteile wie langfristig gesicherte Mieteinnahmen und minimaler Verwaltungsaufwand. Durch den Eintrag ins Grundbuch hat der Eigentümer alle Rechte: Er kann sein Appartement jederzeit verkaufen, vererben oder verschenken.
Private Altersvorsorge Neben der gesetzlichen und der betrieblichen Altersvorsorge, dient die private Altersvorsorge dem Lebensunterhalt nach Ende der Erwerbsfähigkeit. Im Gegensatz zu den früheren Rentenzahlungen reicht die gesetzliche Rente für die zur Zeit in Arbeit stehende Generation alleine nicht mehr aus, um den Lebensstandard zu halten. Bei der Privaten Altersvorsorge handelt es sich um ein Kapitaldeckungsverfahren. Damit stehen das eingezahlte Kapital, sowie die erwirtschafteten Zinsen nach vereinbarter Frist dem Sparer zu. Er kann eine lebenslange Rente wählen oder eine einmalige Kapitalauszahlung vereinbaren.
Private Placement Beteiligung an einer Gesellschaft, die lediglich für Einzelanleger oder wenige private Investoren vorgesehen ist.

R wie Rendite oder Rezession

Rendite Die Rendite gibt im wirtschaftlichen Zusammenhang das Verhältnis der Ausgaben zu den Einnahmen einer Kapitalanlage an und wird in der Regel am Ende eines Monats oder eines Jahres berechnet
Renditeimmobilien Immobilien, die der Anleger erwirbt, um sein Vermögen aufzubauen und zu vermehren. Er vermietet das Haus an Dritte, bewohnt es aber nicht selbst. Die Rendite gibt dabei an, wie viel ein Investor im Jahr mit der Investition in das Objekt verdient. Steuerlich kann sich der Erwerb von Renditeobjekten lohnen, wenn die Immobilien nicht zur Selbstnutzung dienen.
Rentabilität Die Rentabilität beschreibt die Erwirtschaftung eines möglichst hohen Ertrags für den Zeitraum der Kapitalüberlassungsdauer.
Rentenversicherung In der Regel ist die Rentenversicherung ein vom Staat organisiertes Versicherungssystem, durch das nicht mehr erwerbsfähige Menschen ein Einkommen erhalten.
Rezession Phase, in der das reale Bruttoinlandsprodukt über zwei und mehr Perioden zurückgegangen ist.
Rentenberechnung Die gesetzliche Rente basiert auf Ihren persönlichen Einzahlungen in die Rentenkasse . Berücksichtigt werden in erster Linie Ihre eingezahlten Beiträge und die Versicherungszeiten. Zudem spielt es eine Rolle, wann man in den Ruhestand gehen möchte. Eventuell kommen Auszahlungen der betrieblichen sowie der privaten Altersvorsorge hinzu.

S wie Sachwerte oder Sicherheit

Sachwerte Wertbeständige Kapitalanlage, die Schutz gegen die Geldentwertung (Inflation, Kursverfall) bietet. Sachwerte können neben Immobilien auch Rohstoffe, Edelmetalle oder Aktien von Unternehmen, deren Wertschöpfung überwiegend aus Sachwerten (Liegenschaften, Waren) besteht, sein. Sachwerte haben zusätzlich zum spekulativen Geldwert einen Gebrauchswert und profitieren dadurch von einer Wertschöpfung.
Sachwertverfahren Das Sachwertverfahren ist ein bestimmter Prozessablauf zur Wertermittlung von Immobilien und in Deutschland durch die §§ 21 bis 23 ImmoWertV geregelt.
Sicherheit Minimierung des Risikos eines teilweisen oder völligen Lebens, Geld- und/oder Substanzverlustes.

T wie Teileigentum

Teileigentum Teileigentum ist das Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen eines Gebäudes in Verbindung mit dem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es gehört und ist in § 1 Abs. 3 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) gesetzlich geregelt. Teileigentum ist ein Parallelbegriff zu Wohnungseigentum. Im Unterschied zum Wohnungseigentum geht es dabei um Räume, die nicht zu Wohnzwecken dienen. Nicht zu Wohnzwecken dienende Räume sind z. B. Ladengeschäfte, Praxis-, Büro- oder Kellerräume und häufig Garagen.

V wie Veräußerungsgewinn oder Versicherung

Veräußerungsgewinn Der Veräußerungsgewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen Veräußerungserlös und Restbuchwert des veräußerten Objekts.
Vergleichswertverfahren Das Vergleichswertverfahren wird häufig zur Wertermittlung von Immobilien (§ 15 Immobilienwertermittlungsverordnung - ImmoWertV) eingesetzt. Bei diesem Verfahren wird der Marktwert einer Immobilie aus dem Wert anderer Immobilien abgeleitet. Idealerweise werden im Vergleichswertverfahren direkte Vergleiche zwischen Immobilien oder Grundstücken angestellt, die in ihren Merkmalen wie z. B. Lage, Nutzung, Bodenbeschaffenheit, Zuschnitt und sonstiger Beschaffenheit ähnlich sind. Da es häufig nicht ausreichend direkte Vergleichswerte gibt, wird im Regelfall das indirekte Vergleichswertverfahren verwendet.
Versicherung Versicherungen sind institutionelle Mechanismen zur Risikotransformation, die auf dem Prinzip der Diversifikation von Risiken beruht.
Versicherungspflichtgrenze Die Versicherungspflichtgrenze beschreibt den Betrag in der Gesetzlichen Krankenversicherung, bis zu dem abhängig Beschäftigte verpflichtet sind, sich an diesem System zu beteiligen.

W wie Wohlfahrt

Wohlfahrt In der Volkswirtschaftslehre wird dieser Ausdruck häufig verwendet, um den Nutzen abzubilden, der sich für die Gesellschaft insgesamt oder für einzelne Gruppen aus bestimmten Maßnahmen ergibt.

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