Interview mit Sandro Pawils, Vorstand der WirtschaftsHaus Gruppe

Erfahrungen & Bewertungen zu WirtschaftsHaus Unternehmensgruppe
Der demografische Wandel ist nicht mehr zu übersehen. Die Deutschen werden immer älter und bekommen weniger Kinder. Die Gesellschaft entwickelt sich weg vom familiären sozialen Umfeld hin zum individuellen. Was bedeutet das für unsere Gesellschaft in den nächsten 20-30 Jahren?

Das bedeutet, dass sich das Verhältnis von Alt und Jung sehr deutlich verändern wird: Immer mehr älteren stehen immer weniger jüngere Menschen gegenüber. Das bedeutet, immer mehr Menschen werden sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern müssen und damit steigt auch der Bedarf an Pflegeplätzen. Denn angesichts der Zahlen ist schon jetzt absehbar, dass ambulante Pflegeeinrichtungen diesen riesigen zusätzlichen Bedarf nicht abdecken können.  Es werden also mehr Pflegeheime gebaut werden müssen. Diese Chance hat die WirtschaftsHaus Gruppe erkannt und als eine der ersten Gesellschaften konsequent genutzt.

Pflegebedürftigkeit ist laut dem bekannten Professor für Finanzwissenschaft Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg eine tickende Zeitbombe. Private Vorsorge soll Abhilfe schaffen. Wie wird sich der Pflegemarkt entwickeln?

Tatsächlich wird die Gesellschaft immer mehr Geld für die Pflege ausgeben müssen. Experten rechnen mit Steigerungsraten von bis zu 400 % in den nächsten 30 Jahren. Der Staat wird diese Aufgabe allein nicht bewältigen können. Damit steigt zugleich der Bedarf an stationären Pflegeeinrichtungen. Wer also jetzt in Pflege-Immobilien investiert, nutzt einen großen Wachstumsmarkt unserer hochentwickelten Volkswirtschaft. Mit staatlich garantierten Mieteinnahmen und Steuervorteilen öffnet sich hier für private Investoren ein interessantes Geldanlagemodell.

Stationäre Pflegeeinrichtungen werden nicht von der Konjunktur beeinflusst und bieten Wachstum. Wie groß ist der Bedarf zurzeit und wie groß wird er werden?

Pflegeimmobilien der WirtschaftsHaus Gruppe bieten für Investoren eine hohe Sicherheit. Zum einen handelt es sich um im Grundbuch eingetragene Sachwerte, die vor dem Inflationsrisiko geschützt sind. Zum anderen sind die Investoren vor dem Vermietungsrisiko geschützt, weil es langfristige Verträge mit verlässlichen Betreibern gibt, die teilweise über 25 Jahre dauern. Außerdem gehen Experten davon aus, dass der Bedarf an stationären Pflegeplätzen in den kommenden 20 Jahren um 50 % steigen wird.

Eine Pflegeimmobilie ist kein normales Objekt. Es gelten andere Regeln. Worauf ist zu achten in Bezug auf die Lage und die Ausstattung?

Nicht nur die Nachfrage-Zahlen steigen, auch dieAnforderungen an die Qualität und die Ausstattung der Einrichtungen nimmt zu. Wir haben im WirtschaftsHaus deshalb eigens einen Architekten eingestellt, der vor dem Kauf der Immobilien die Bausubstanz genau prüft und feststellt, ob sie den baulichen Anforderungen in den nächsten Jahrzehnten genügen wird. Das bedeutet zugleich, die Investoren können sich bei der WirtschaftsHaus Gruppe darauf verlassen, dass die Investitionsobjekte vorher gründlich auf Herz und Nieren geprüft wurden. Für die Beurteilung des richtigen Standorts wiederum lassen wir jeweils ein gesondertes Gutachten von einem anerkannten Institut anfertigen, um die Lage der Pflegeheime zutreffend einschätzen zu können. Als Marktführer bei Pflegeimmobilien sorgen wir so für eine weit überdurchschnittlich hohe Anlagesicherheit unserer Kleininvestoren.

Wie überprüfen Sie sie die optimale wirtschaftliche Größe der Anlage und die Qualität der Betreiber?

Bei diesen Fragen kommt uns unsere Immobilien-Erfahrung aus 21 Jahren zu Gute. Wir wissen ziemlich genau, wie groß eine Anlage sein muss, um ein optimales wirtschaftliches Ergebnis erzielen zu können. Die Betreiber kennen wir ebenfalls schon seit vielen Jahren, wie beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz, die Caritas oder die Diakonie, um nur einige Betreiber zu nennen. Neben der Überprüfung wirtschaftlicher Kennzahlen steht die Menschlichkeit der Pflege für uns stark im Fokus sowie die Flexibilität sich an verändernde Marktsituationen anzupassen. Von der Tagespflege und Kurzzeitpflege bis hin zur Senioren- und Jungen-Pflege in der Erwachsene von 18 bis 60 Jahren betreut werden.

Es gibt das Direktinvestment in Zimmereinheiten oder der Anteil einer Fondsstruktur. Was hat welchen Vorteil und für welchen Anlegertyp ist was besser geeignet?

Die WirtschaftsHaus-Gruppe hat mittlerweile über 50 Pflegeheime als Direktinvestment platziert. Dieses entspricht ungefähr 3.800 Einzelinvestoren. Die Pflege-Immobilie als Direktinvestment ist besonders geeignet für Anleger, die eine hohe Sicherheit für ihre Geldanlage suchen und sich möglichst wenig darum kümmern möchten. Außerdem ist der Anleger im Stande die Wohneinheit wieder zu verkaufen, zu beleihen, zu verschenken und problemlos vererben. Sie investieren einen relativ überschaubaren Betrag von vielleicht 10.000 Euro als Eigenkapital und tragen dann den monatlichen Zins- und Tilgungsaufwand zum größten Teil durch die Mieteinnahmen und Steuervorteile ab. Unterm Strich ist dieses bei einer Fondstruktur nicht möglich, da sie den Anteil größtenteils aus Eigenkapital finanzieren müssen und die Fungibilität stark eingeschränkt ist.

Frage: Wo liegen die Unterschiede beim Direktinvestment? Wem gehört das Haus, wie findet eine Diversifikation statt? Was sind mögliche Exitszenarien?

Die wesentlichen Unterschiede beim Direktinvestment liegen darin, dass der Investor grundbuchlicher Eigentümer der Immobilie wird. Es ist damit eine echte und klassische Kapitalanlage-Immobilie ohne die herkömmlichen Risiken. Im Laufe der Jahre haben wir mehr als 3.800 Appartements im Bereich Pflegeimmobilien verkauft. Über 3.800 zufriedene Kleinanleger haben davon profitiert. Darunter sind Anwälte und Steuerberater genauso wie VW-Arbeiter und normale Angestellte. DieseInvestoren nutzen die historisch niedrigen Zinsen, um in einen überdurchschnittlich sicheren Immobilienmarkt einzusteigen. Zugleich sind sie bei einer Pflegeimmobilie durch das Betreiberkonzept von allen Arbeiten und Belastungen befreit. Die Angebote der WirtschaftsHaus Gruppe sind daher gerade für Erstanleger auf Grund der geringen Vermietungsrisiken geradezu ideal. Es wird ein sicherer Vermögensaufbau mit Sachwerten (staatlich gesicherte Mieteinnahmen) ermöglicht. Der Exit ist jederzeit über das WirtschaftsHaus und seiner über 3.000 angeschlossenen Vertriebspartner möglich. Hierfür hat das WirtschaftsHaus eine eigene Plattform entwickelt, die die Immobilien erfolgreich im Zweitmarkt anbietet und vertreibt.

Wie ist die Veräußerbarkeit bei Fondsanteilen gewährleistet? Wie groß der Kostenanteil?

Die WirtschaftsHaus-Gruppe hat sich in der Vergangenheit fast ausschließlich mit der realgeteilten Immobilie befasst. Daher können wir auf ein großes Fondsmanagement mit unüberschaubaren Kostenstrukturen verzichten. Das sorgt für Transparenz und Vertrauen. Wir sind Befürworter dieser Anlagestrategie, da sie unseren Anlegern die größtmögliche Flexibilität ermöglicht. Das ganze bei vernünftigen Renditen und überschaubarem Risiko.

Was sind generell typische Stolpersteine bei Pflegeinvestments?

Eine professionelle Standortanalyse bildet die Grundlage eines jeden Engagements der WirtschaftsHaus-Gruppe in eine Pflegeimmobilie. Hier ist nicht entscheidend, nur auf den Einkaufsfaktor zu blicken, sondern eine langfristige Betrachtung der demographischen Entwicklung vor Ort zu analysieren. Das Risiko besteht darin, dass bei Neubauten ein Betreiber die Pre-opening-Phase nicht übersteht weil die Neubelegung der Pflegeimmobilie zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Daher konzentriert sich die WirtschaftsHaus-Gruppe in den letzten zwei Jahren auf „neue“ Bestandshäuser, wo die Betreiber bereits die Pre-opening-Phase hinter sich haben. Damit bringen Sie genügend Sicherheit für den Einzelinvestor mit, da sie bewiesen haben, dass der jeweilige Standort wirtschaftlich zu führen ist. Im absoluten Notfall wird die WirtschaftsHaus Gruppe mit Ihrer Betreibergesellschaft das jeweilige Haus für einen Übergangszeitraum selbst weiterführen und so die Investoren vor Mietausfällen schützen.

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